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#eigenverantwortung

WICHTIG! Dieser Post kann starke Emotionen auslösen. 🤬
Veränderung

WICHTIG! Dieser Post kann starke Emotionen auslösen. 🤬

Folgende Situation:
Freitag, 12:00 Uhr, pralle Sonne, über 36 Grad, erregte Menschen, die sich um ein Auto versammeln. Im Inneren ein Hund. Das Fenster – nur einen Spalt geöffnet. Der Vierbeiner schon so verzweifelt, dass er seine kleine Nase durch den Spalt drückte.

Meine Reaktion auf diese Beobachtungen:
Kurz mit den Menschen gesprochen, einen Mann gebeten, die Polizei anzurufen, was er bereits tat. In den Supermarkt hineingestürmt und ohne Megafon die Frage bis ins hinterste Kühlregal gestellt, wem das Auto mit dem Hund darin gehört. Und ja, ich kann eine sehr durchdringende Stimme haben, wenn es nötig ist, und hier war diese mehr als erforderlich, denn es ging um Zeit. Anscheinend niemandem, denn es kam keine Reaktion. Anschließend bin ich in das zweite Geschäft gerannt, dasselbe Fragespiel. Auch hier: keine Reaktion.

Kurzum:
Das Auto ließ sich durch die Fahrer-Tür öffnen. Ich zog einfach an der Autoklinke. Eine weitere Frau gebeten, auf den Hund aufzupassen, denn ich hatte Wasser und eine Schüssel im Auto. Wie die meisten wissen, habe ich selbst eine Hündin.

Hat leider weniger funktioniert, denn der kleine Kerl huschte durch die offene Autotür und stürmte direkt in den Supermarkt – ins Kühle. Welch guter Instinkt von ihm.

Ich also mit Wasserflasche und Napf hinterher, um mit weiteren Menschen eine Reihe zu bilden, damit er im Kühlen blieb. Die Aussage einer Frau: „Hier dürfen eigentlich keine Hunde hinein“, ignorierten wir.

Und dann … kam Frauchen aus dem Supermarkt in den vorderen Bereich, indem wir uns aufhielten, um erstaunt nach ihrem Hund zu rufen.

Und Nein, ich habe sie nicht mit der GFK-Methode angesprochen und dem Satz: „Meiner Wahrnehmung nach …“ und ich habe auch nicht das Verhalten von der Person getrennt. Ich war direkt, mit einer ordentlichen Portion Gefühlen im Bauch und in meiner Stimme sowie einer Klarheit im Kopf, die ich unmissverständlich platzieren wollte. BEWUSST.

Und Frauchen? War völlig verdutzt und konnte die ganze Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen. Nicht, weil sie ihr eigenes Verhalten in Ordnung und meines völlig unverschämt empfand. Sie schätzte die Situation einfach komplett falsch ein. Wie auch ein Mann, der, wie sich später herausstellte, ebenfalls zu Hund und Frauchen gehörte und sich bei mir bedankte. Also waren meine Worte, trotz aller Deutlichkeit sowie innerer und äußerer „Wallung“ angemessen.

Ich habe das Wochenende reiflich reflektiert, ob ich diese Situation posten möchte und mit welcher Motivation. Und das ist wichtig an dieser Stelle. Es geht mir hier nicht um Kommentar-Hascherei und Zuspruch. Denn zu diesem Verhalten habe ich eine ganz klare Haltung.

Vielmehr möchte ich Sie gerne zu folgenden Gedanken anregen:

  • Wann haben Sie das letzte Mal sich in Ihrer Eigenverantwortung couragiert in eine Situation eingebracht, die Sie nicht unmittelbar betraf?
  • Wann sind Sie verbal „drüber“ gewesen, weil die Emotionen Sie im Griff hatten und nicht Sie Ihre Gefühle, um handlungsfähig zu bleiben. Denn nur vor dem Auto zu stehen und sich empörend auszulassen oder auch vorbeizufahren und sich aufzuregen, wie es auch in dieser Situation der Fall gewesen ist, hat dem Hund wenig geholfen.
  • Wie oft unterdrücken Sie Ihre Wut, Ihren Zorn und Ärger, weil gesellschaftlich oft suggeriert wird, diese gefälligst nicht zu haben. Was völlig absurd und ungesund ist. Nicht nur meine Meinung, gerne wissenschaftlich nachlesen, es gibt da diverse Studien.

Natürlich hätte ich souveräner agieren können. Ich hätte in Ruhe mit Frauchen und Herrchen (ohne Hund) das Experiment machen können, sich ins eigene Auto zu setzen, um zu fühlen, wie es ist, sich in einer lebensbedrohlichen Situation zu befinden und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Das wäre sicherlich sehr aufrüttelnd gewesen.

Und es geht mir hier NICHT darum, mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Welt zu laufen und Wut zu schüren. Davon gibt es Weiß Gott schon genug. DAS IST MIR WICHTIG.

Vielmehr möchte ich Sie inspirieren, Ihre Gefühle bewusst zu betrachten, bevor Ihre Emotionen Sie Dinge tun lassen, die nicht Ihrer Natur entsprechen. Gerade auch die vermeintlich negativen, die es ja per se auch nicht sind.

Darüber hinaus möchte ich Sie zum Handeln motivieren, wenn sie Missstände sehen. Eigenverantwortlich, couragiert und ja, gerne auch intensiv, doch nie anmaßend oder verbal ausfallend.

Ich bin mir sicher, der Schock bei Frauchen und Herrchen sitzt tief, weil sie mit so einer „Aufruhr“ nicht gerechnet haben und weil ich zudem den Eindruck hatte, es war ihnen einfach nicht bewusst. Das ist keine Entschuldigung, und dem Hund und auch mir, ziemlich egal, doch es zeigt auf, wie wichtig es ist, weiterhin Aufklärung zu betreiben. Egal, um welches Thema es geht. Denn so aufgeklärt, wie wir Menschen heute doch sein sollten, sind wir anscheinend noch lange nicht.

Wir brauchen auf so vielen Ebenen grundlegende Veränderungen. Auch wenn es mühsam ist, Sie müde sind und sich fragen: „Wozu das alles und wieso immer ich?“

Ganz einfach: weil es sich lohnt. Vor allem für Sie selbst.

Bitte verkneifen Sie sich Wutkommentare, auch wenn Sie die Situation zornig macht. Das ist nicht hilfreich und verändert null.

Viel zielführender ist es, dass Sie auf sich achten und auf alle, die es selbst nicht können. Ob Mensch oder Tier – sobald es atmet, geht es den Menschen etwas an. Zumindest mich.

Daher habe ich auch im Anschluss Anzeige erstattet. Nicht, um den beiden zu schaden, denn es ist fraglich, ob diese überhaupt greift, sondern, um ein anderes Bewusstsein und Verhalten möglich zu machen.

Denn: jedes Handeln hat eine Konsequenz. Menschen, die mit mir arbeiten, kennen diesen Satz von mir. Und jetzt auch mein Handeln.

29. Juni 2026 0 Kommentare
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Hoch hinaus auf kleinen Stühlen. 🧸
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Hoch hinaus auf kleinen Stühlen. 🧸

Eine Kita die an ihrer Vision für die Zukunft arbeitet. 🔭

An einem Dienstag trafen sich 11 Frauen und ein Hund, um gemeinsam mit mir nach vorne zu blicken. Es ging um zukünftige Arbeitsweisen, ein tragendes Wertesystem und um Entwicklung – auf der persönlichen, als auch inhaltlichen Ebene:

🔴 Wir sprachen über Unsicherheiten, Herausforderungen und was konkret benötigt wird, um gut für sich zu sorgen.

🔴 Den Fokus immer und immer wieder auf das Wesentliche zu lenken und diesen auch zu halten.

🔴 Wir sprachen über offene Kommunikation 🗯️und wie schwierig diese mitunter ist, je nachdem, welche Erfahrungen wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben. Und vor allem auch, welche Prägungen und Ängste uns an dieser hindern.

🔴 Es ging um die Erkenntnis, jene zu unterstützen und zu fördern, die eine Veränderung wollen und mit anpacken. 💪👣

🔴 Wohingegen Menschen, die immer nur Dagegen sind, 🤬 jede Menge Forderungen stellen 😫, jedoch selbst ihren Beitrag nicht sehen (wollen) 🫣 und somit auch nicht leisten, der Fokus entzogen wird.

Zu oft lassen wir uns von diesem stagnierenden Mind-Set die eigene Energie ziehen. Zu viel Lebenszeit und Freude rauben und obendrein auch das Budget, um doch nur wieder auf der Stelle zutreten. 🤦

Denn es ist ein ganz entscheidender Unterschied bei der Antwort auf die Fragen:

➡️ Will ein Mensch einfach nicht? Aus welchen Gründen auch immer.

➡️ Oder, weiß er nicht, WIE? 💡

Bei Letzterem können Arbeitgeber jede Menge Möglichkeiten anwenden, um dem Menschen eine Unterstützung zu sein. Sei es mit Fortbildungen, präventiven Coachings – in der Persönlichkeit, als auch im Prozess – oder veränderten Rahmenbedingungen. Der Spielraum ist da, wenn der Mensch auch in das Spiel einsteigen möchte. 👣

Es geht dabei nicht um „ein Funktionieren“. Es geht um die eigene #Haltung, die des Systems, und ob beides zueinanderpasst. Sodass der Mensch in seiner Arbeitswelt gesund und ja, mit Freude und Kraft den Alltag gestaltet und führt. 🤩

Es kamen Erinnerungen hoch — was waren das früher für Halma-Abende mit den Großeltern … und an meine eigene Kindergärtnerin „Fräulein Petra“.

Und die Zuversicht, dass Veränderungen möglich sind. Auch wenn es kleine Schritte sein mögen. Doch #Kinder und somit unsere nächste Gesellschaft, sind einfach zu wichtig, als dass wir sie weiter ignorieren.

#FrauPötz #Coaching #Führung #Team #KopfHerzFüße 🧠🩷👣

25. März 2025 0 Kommentare
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„Ich bräuchte dann Ihren Ausweis, bitte.“ 🪪
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„Ich bräuchte dann Ihren Ausweis, bitte.“ 🪪

Wie eine Tafel „Rum Trauben Nuss“, ein humorvoller Kassierer und die Einstellung zu seinem Job einen sehr lustigen Moment aus dem Nichts kreierte.

So am vergangenen Samstag geschehen, während mein Mann und ich unseren Einkauf aufs Band legten. Nichts ahnend, dass wir nur wenige Sekunden später in ein herzhaftes Lachen und Schmunzeln verfallen, das auch noch zu Hause seine Wirkung hatte. Ebenso wie dieser Moment ein schöner Beweis dafür war, wie sehr wir unseren (beruflichen) Alltag selbst besser gestalten können, auch wenn es noch so viel (vermeintlich) zu beanstanden gibt.

Was genau war passiert? 

Die Situation wurde, im wahrsten Sinne des Wortes, mit einem mir bis dato unbekannten „Bling“ angekündigt, als der Kassierer die beiden Tafeln über den Scanner zog. Um mich anschließend mit todernster Miene nach meinem Ausweis zu fragen. Mein irritierter Blick, inkl. Gedanken-Spiel, wieso es plötzlich um mein Alter ging, muss sehr erheiternd gewesen sein, denn es folgte der Satz: „Der Gesichtsausdruck meiner Kunden ist jedes Mal aufs Neue so einmalig und bringt so viel gute Laune, bei der doch recht monotonen Arbeit, dass ich mir die Frage manchmal nicht verkneifen kann.“

Es hat einen Wimpernschlag gedauert, bis mir ein Licht aufging, dass wegen des anteiligen Rums eine Ausweiskontrolle stattfinden musste. Und meine Reaktion? … Ich fühlte mich geschmeichelt. Was ich ihm wiederum mitteilte, denn manch einer reagiert eventuell mit einem humorlosen Kommentar. Je nach Gemüts- und Seelenzustand. 😒

So entsprang aus einem, meist stillen und statischen Vorgang ein kurzer, lebhafter Plausch dreier Menschen. Die sich durch die gemeinsam gewonnene Freude* gleich für den kommenden Samstag „verabredeten“. Auch das kann übrigens #Kundenbindung sein.☝🏻

Mit Sicherheit war es ein charmanter Augenblick, der zeigte, wie einfach es doch im täglichen Miteinander sein kann, sich gegenseitig ein Lächeln zu schenken, ohne sich selbst dabei etwas zu vergeben. Und, wie schon oben angesprochen, dass die eigene Einstellung zu seiner beruflichen Tätigkeit, das eigene Wohlbefinden steigern kann. 🧘🏻

💡Fragen daher heute an Sie:

➡️ Wo liegt Ihr Fokus in Ihrer Arbeit? Auf dem Positiven? Auf dem, was gelingt? 💪🏻
Oder haben Sie sich bereits beim Aufstehen AKTIV für die Meckerseite entschieden? 🤬

➡️ Was tun Sie für sich und/oder auch Ihre Mitarbeitenden/Kollegen …, um Freude in Ihrem Tun zu erlangen oder auch im Miteinander?

Es geht nicht darum, sich Situationen schönzureden, die katastrophal sind. Ausschließlich das Gute zu sehen, um fernab der Realität in einer Blase zu arbeiten und zu leben, die früher oder später doch platzen wird. Doch mit ein wenig mehr Selbstreflexion über das eigene Denken und Handeln, gibt es eben vielleicht doch mehr positive Aspekte in Ihrem Job, als Sie bisher fühlten. Und wenn doch alles nur schlecht ist, dann rufen Sie mich gerne unter 07141 – 30 985 50 an und wir begeben uns gemeinsam auf das Finden eines Jobs, bei dem es Ihnen besser geht.

#KopfHerzFüße 🧠🩷👣 #Coaching #Leadership #FrauPötz #Eigenverantwortung

6. Februar 2025 0 Kommentare
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