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RUMS💥
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RUMS💥

Wenn das Leben deine Pläne durchkreuzt – oder deinen Kofferraum. 🚗

Dienstag, 21. September / 8:30 Uhr. Statt anregender Gespräche mit tollen Ludwigsburger Entscheiderinnen beim LeanCoffee der IHK Stuttgart, gab es heute Morgen anregende Dialoge mitten auf der Straße. Ganz ohne Koffein.

Die Situation erinnerte mich, es dauerte einen Moment länger bis der Unfall aufgenommen wurde, an „die 7 Phasen der Veränderungskurve“. Gerne im Changemanagement genommen oder wenn unvorhergesehene Ereignisse von außen auf einen Menschen treffen.

Folgendes ging mir durch den Kopf & meinen Körper, letzterer war sicherlich mit dem Stresshormon Adrenalin beschäftigt:

𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟭 – 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗰𝗸 😱
21 … 22 … 23 … interessant, wie lange mein Gehirn benötigte, um die gerade unvorhergesehene Situation zu erfassen.

𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟮 – 𝗩𝗲𝗿𝗻𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴 👎
Gut, diese habe ich übersprungen. Weder konnte ich das Ereignis leugnen, noch hatte ich eine ablehnende Haltung gegenüber der/dem anderen Fahrzeughalter*in, auch war ich in keiner abwartenden Position.

𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟯 – 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁 🧐
Atemübungen können bei einem Adrenalin-Schub durchaus sehr effektiv sein. Also atmen, die nächsten Schritte mit Autohaus & Co. klären und einen Plausch mit den Menschen, die sich mittlerweile versammelt hatten, halten. Leider war auch hier keiner dabei, der einen Kaffee to go hatte. Obwohl dies aus Nachhaltigkeits-Aspekten sowieso unklug gewesen wäre.

𝗛𝗶𝗻𝗲𝗶𝗻 𝗶𝗻 𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟰 – 𝗔𝗸𝘇𝗲𝗽𝘁𝗮𝗻𝘇 🙏
„Es ist wie es ist.“ Es folgte die rationale, als auch die emotionale „mein armer, armer MINI“ Akzeptanz. Der Atem wurde weiter ruhig, der Körper entspannte sich mehr & mehr.

𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟱 – 𝗱𝗮𝘀 𝗔𝘂𝘀𝗽𝗿𝗼𝗯𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, wie mit den neuen Veränderungen umgegangen werden kann, als auch 𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟲 – 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀 schreibe ich hier nieder. Also ✅.

𝗡𝘂𝗻 𝗯𝗶𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲 𝟳 – 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 🤝
Ich habe einen Leihwagen und ob Wirbelsäule, Hals- und Burstwirbel ebenso funktionstüchtig sind, habe ich abklären lassen.

𝗪𝗶𝗲𝘀𝗼 𝗶𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗘𝗿𝗲𝗶𝗴𝗻𝗶𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝗲:
Um Ihnen einen weiteren Gedanken-Schubser mit auf Ihren Weg zu geben: Sie können noch so gut planen, das Leben hat manchmal anderes im Sinn. Welcher hinter diesem Ereignis steckt, wird sich mir sicherlich noch erschließen, davon bin ich fest überzeugt.

Die Frage ist: Wie gehen Sie mit unerwarteten Situationen um? Denn diese Entscheidung liegt in Ihren Händen 🤲 – IMMER.

Wo haben Sie Ereignisse erfahren, in denen Ihnen das Wissen über „die 7 Phasen der Veränderung“ vielleicht genutzt hätte? Finden Sie mehr dazu im Netz oder kontaktieren Sie mich gerne. Wer weiß, vielleicht fällt Ihnen bei einem kommenden Veränderungsmoment von außen genau der Kofferraum meines MINI’s als Ankerbild wieder ein. Und Sie erinnern sich, wie Sie selbstwirksam und in Ihrer Kraft das Ereignis angehen können. Im Kleinen, als auch im Großen.  

23. September 2021 0 Kommentare
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WAS SEHEN SIE?
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WAS SEHEN SIE?

WAS SEHEN SIE?

„David und Goliath“ war die Antwort meines Vaters, als ich ihm das Bild von Nikki und Pempa schickte. Ich dachte an Königin und Gefolge, weil ich zuerst die Charaktereigenschaften von meinen Mädels „im Blick hatte“.

Nun hat innere Größe nichts mit der sichtbaren zu tun und die Frage von Haltung lasse ich in diesem Beitrag gerne außen vor. Vielmehr möchte ich Sie dazu ermuntern, sich die Frage zu stellen: „Wie oft BEOBACHTE ich eine Situation oder einen Menschen und wie oft und vor allem wie schnell bin ich in der BEWERTUNG?“ Schon einmal darüber nachgedacht? Wie oft bewerten Sie sich selbst, wenn Sie sich im Spiegel sehen?

„Was seht ihr?“ war eine, für mich, elementare Frage meiner Ausbilderin in meinem Studium. Sie war herausfordernd, damals vor sieben Jahren. Für mich als auch für meine damaligen Mitstudierenden – unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur und Lebenserfahrung. Wie sehr wurde mir mit dieser Frage der Spiegel vorgehalten, wie oft ich wirklich einfach nur beobachte, keine Schublade aufmache, um andere und auch mich selbst in selbige hineinzustecken. Und manchmal auch für lange Zeit nicht mehr zu wissen, wo ich den Schlüssel hingelegt habe, um die Schublade wieder aufzuschließen.

ALSO: WAS SEHEN SIE?

  • Ich sehe einen kleinen, stehenden Mischling mit großen Ohren und einem Irokesenschnitt – letzterer vermutlich, weil es seinen Charakter unterstreicht. (Interpretation)
  • Er schließt die Augen – vermutlich, weil er gerade den Moment genießt oder die Fotografin den richtigen Moment erwischte. (Ja, was denn nun?)
  • Daneben liegt ein weißer, größerer Fluffelhund – sieht aus wie „Fuchur“, der Drache aus der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende. Findest du? Ich finde ja, er sieht eher aus wie „Sulley“, der große Wuschel aus der „Monster AG von Pixar“, wenn auch einfarbig. (Wer hat recht?)
  • Der weiße Hund schaut zum kleinen Hund – vermutlich liebt er den Kleinen sehr, so wie er guckt. (Ja, in der Tat, lieben sich die beiden, auch wenn sie ihre Liebe auf unterschiedliche Art zum Ausdruck bringen. – Puh, Glück gehabt mit meiner Interpretation.)

Bemerken Sie den Unterschied zwischen dem, was Sie sehen und somit beschreiben könn(t)en? Und wo Sie mit einer Interpretation beginnen. Menschlich? Durchaus. Fatal? Auch das. Wie oft erlebe ich es im zwischenmenschlichen Konflikt, dass Fehlinterpretationen und anschließendes Stillschweigen schwerwiegende Verletzungen nach sich ziehen. Sodass Dritte hinzugezogen werden müssen, weil das Kind nicht nur schon in den Brunnen gefallen ist, sondern auch schon heillos „am Untergehen ist“.

Alles, weil ein nicht formuliertes „Guten Morgen“ einer Führungskraft / KollegIn ein fatales Gedankenkarussell anwarf. Dem zuerst ein innerer Monolog, dann ein äußerer mit allen möglichen Menschen, nur nicht mit der betroffenen Person, folgte, bis keiner mehr wusste, um was es eigentlich ging. Mühevoll, dies nach Monaten zu ergründen und sich durch den Wust an Wut, Ohnmacht, Resignation, Hilflosigkeit und Eigenschutz im wahrsten Sinne des Wortes zu fühlen. Und so unnötig.

Also: WAS SEHEN SIE?

Nehmen Sie sich, so oft wie es geht, Zeit und beobachten Sie. Anstatt an der Ampel oder während des Gehens auf Ihr Smartphone zu starren, schauen Sie sich um. Wenn Sie am Tisch mit Ihren Liebsten sitzen oder nun auch wieder bei einem Restaurantbesuch: Beobachten und beschreiben Sie, was Sie sehen. Nicht, was Sie glauben zu sehen. Und bevor Sie interpretieren, wieso Ihre Führungskraft oder KollegIn „so ein Gesicht zieht“, fragen Sie sie. Wenn Sie es denn wirklich, wirklich interessiert. Sie sind vermutlich überrascht, wie viel FreiRAUM in Ihrem Kopf entsteht, all diese bremsenden Gedanken nicht mehr zu denken und aktiv aus Ihrem Gedankenkarussell auszusteigen.

Wer fragt, der führt. Wie wollen Sie Ihr Leben führen?

 

26. Mai 2021 0 Kommentare
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Mein Interview im mindstyle magazin
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Mein Interview im mindstyle magazin

Wer bist du?

Puh. Die erste Interviewfrage des „mindstyle-magazin“ in der vergangenen Woche hatte es bereits in sich. Viele weitere, spannende Fragen, wie z. B.: „Worin liegt deiner Meinung nach die größte Herausforderung in der heutigen Zeit?“, folgten. Reflexion durch und durch und vielleicht sind die Fragen – eventuell auch die Antworten – ebenso interessant für Sie, wie sie es für mich gewesen sind.

Das ganze Interview (ca. 7 Minuten Lesezeit) finden Sie hier: mindstyle-magazin.com

8. April 2021 0 Kommentare
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Hut ab.
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Hut ab.

Wie lange möchten Sie sich noch verstecken? Ihre Charaktereigenschaften im ganzen Facettenreichtum inklusive Ihrer Stärken und derjenigen, die noch Luft nach oben haben? Wie lange noch möchten Sie Ihre Gedanken im Kopf und somit für sich behalten, anstatt sie laut zu formulieren mit den dazugehörigen Emotionen? Wie lange möchten Sie nicht fühlen? Wie lange Ihre Bedürfnisse ignorieren und ja, auch Ihre Unsicherheiten und Ängste. Wie lange noch? Und was hat das alles mit diesem Hut zu tun?

Parkplatz. Salamander-Areal, am späten Nachmittag:

„Sie haben einen schönen Hut auf.“, sprach mich beim Einsteigen ins Auto eine ältere Dame an, die ich zuvor offen anlächelte – dies ist eine Art Reflex. Sehe ich einen Menschen, den ich als sympathisch wahrnehme, gehen automatisch meine Mundwinkel nach oben. „Danke schön, er stammt noch von meinem Opa.“ Ich freute mich aufrichtig, da ich solche spontanen und echten Plaudereien als sehr wertvoll erachte, in der Zeit der Schnelllebigkeit und mangelnden Zugewandtheit.

„Ich habe auch einen tollen Hut mit einer ausladenden Krempe, den ich mir aus Kanada mitbrachte. Doch ich ziehe ihn nicht auf.“ „Wieso nicht?“, fragte ich interessiert (auch so ein Reflex). „Na, da denken DIE LEUTE doch, ich wäre plemplem!“ Gleichzeitig nahm sie ihre Hand vors Gesicht und vollführte die typische Handbewegung dazu, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben oder eben nicht alle Hüte, je nachdem. „Das ist schade. Denn vielleicht begegnen Ihnen DIE LEUTE ja genauso offen und charmant, wie Sie sich mir gegenüber verhalten haben.“ Es ratterte. Ich hörte es deutlich, bevor wir uns einen schönen Tag wünschten und unserer Wege gingen bzw. fuhren.

Ja, wie schade. Wie schade, dass diese ältere Dame die Neugier, Offenheit und Abenteuerlust hatte, um nach Kanada zu reisen. Doch den Mut nicht aufbrachte, die damit verbundenen Emotionen, die sie in diesem Land fühlte, mit nach Hause zu nehmen und auch hier zu leben. Stattdessen sperrte sie diese lieber im Schrank ein, versteckte sie gut und machte sich Gedanken darüber, was DIE LEUTE über sie denken. Dabei hörte ich früher oft, mit dem Alter wirst du gelassener und souveräner – erlebt habe ich es bei meinen Gegenübern tatsächlich selten, um diese Überzeugung bestätigen zu können.

Fragen Sie sich: „Welche Emotionen und Bedürfnisse sperre ich in meinen Schrank oder packe sie in eine Schublade und werfe den Schlüssel weg? Wie oft drehe ich ebenso wehmütig den Schlüssel um, um mich zu erinnern, wie ich mich fühlen kann? Um dann alles wieder in mir zu vergraben.“

Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären sehr überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken.*

Ich ziehe meinen Hut …

… vor all jenen, die ihr Leben leben – genauso, wie sie es möchten, genauso, wie sie sind, mit allen wunderbaren und weniger schönen Konsequenzen und natürlich ohne Verletzungen durch andere. Die zu sich stehen, zu allem, was sie ausmacht. Die andere nicht beurteilen, da sie sich selbst nicht verurteilen. Die wissen, dass das Leben ein Prozess ist, ein Fluss, der eben mal stetig und ruhig, genauso aber auch wild und unzähmbar sein kann. Die stolpern und stürzen, dabei ihren Hut vielleicht einmal verlieren oder einen neuen benötigen, weil der alte nicht mehr passt oder unauffindbar ist.

Fangen Sie an. Ziehen Sie sich an, wie Sie wollen, essen Sie, was Sie wollen, seien Sie mit Menschen befreundet, für die vielleicht nicht jeder Verständnis hat, weil sie nicht der breiten Masse entsprechen. Lieben Sie, wen sie wollen, in allererster Linie sich selbst. Egal, ob Sie Mutter, Vater, Führungspersönlichkeit, Partnerin oder Partner sind. Sie leben jetzt. Auf was wollen Sie warten? 

*(Bertrand Russell / britischer Philosoph)

22. Januar 2021 0 Kommentare
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Lurchi und ich sagen: herzlich willkommen.
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Lurchi und ich sagen: herzlich willkommen.

Revue meiner letzten zwei Wochen:

Kisten gepackt, Lampen abmontiert, Möbel ab- und teilweise wieder aufgebaut. Ausgemistet, losgelassen und mich Stück für Stück mit #Vorfreude gefüllt, dass ich nun schier platze. Heute ist es soweit: Ich ziehe in meine neuen Gedanken-Räume. Und es fühlt sich jetzt schon vertraut an. Ich habe zwar noch nie auf dem #Salamander-Areal gearbeitet, doch es geht in den 2. Stock in „Lurchis Lunch House“ und dieser kleine Kerl weckt wiederum Momente aus Kindheitstagen, an die ich mich sehr gerne erinnere.

So kann es gehen: Ein Stück zurückblicken, um dann voran zu schreiten. Mit einem wohligen Gefühl im Bauch gleich doppelt so gern.

Herzlich Willkommen in meinen neuen Räumen. Für Ihre ebenso neuen #Gedanken, Ihr neues oder wiederentdecktes #Potenzial und Ihre #Veränderung. Das wird großartig.

5. Oktober 2020 0 Kommentare
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Druckfrisch – mein Artikel zum Thema „innere Stärke“.
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Druckfrisch – mein Artikel zum Thema „innere Stärke“.

Du weißt nie, wie stark du bist, bis stark sein die einzige Wahl ist, die du hast.
(Bob Marley)

Wir holten einen erfahrenen Hundetrainer mit an Bord, führten ausführliche Gespräche und vor Ort-Besichtigungen mit der Tierschutzorganisation durch und waren bereits selbst erfahren im Umgang mit Angsthunden. Auch unser Dreibein Nikki war sicherlich froh, wieder eine Spielgefährtin zu haben, nachdem unsere beiden Hunde in einem gesegneten Alter verstorben sind. Wir waren, aus unserer Perspektive, bestmöglich vorbereitet. Unser neues Familienmitglied, die acht Monate alte Pempa, konnte kommen. Was sollte schiefgehen?

Für das Üben gelebter Resilienz (mentale & körperliche Stärke) braucht es nicht immer den großen Schicksalsschlag. Der Einzug einer kleinen, ängstlichen Straßenhündin reicht da manchmal schon völlig aus …

Darüber erzählt mein 4-seitiger Artikel in der aktuellen Magazin-Ausgabe der „healthstyle“ – gespickt mit dutzenden von Fragen, die Sie sich selbst gerne stellen können, um sich Ihrer eigenen, inneren Stärke (Ihrer Resilienz) bewusst zu werden.

Viel Freude beim Lesen und Entdecken. Gleich hier >

 

2. September 2020 0 Kommentare
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Wunsch oder Ziel? Fragen wir die Maus.
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Wunsch oder Ziel? Fragen wir die Maus.

Das mit den Wünschen und den Zielen ist so eine Sache. Vor allem, das eine vom anderen zu unterscheiden. Womöglich kommen noch Dutzende innere Stimmen hinzu, die nonstop in der Gedankenschleife miteinander diskutieren, ohne einen Schritt weiterzukommen.

Die abwägen oder gar ablehnen, weil ein bremsender Glaubenssatz (also eine Überzeugung) den nächsten jagt, wenn auch ohne Argumentationsgrundlage, dafür umso lauter in den Kopf hineinpoltert: „Lass es“, „das ist eine Schnapsidee“, „du bist zu alt dafür“, „damit fällst du definitiv auf die Nase“, „ausgerechnet JETZT fällt dir das ein.“

Wiederum gibt es da diese Sehnsucht: „Ich habe Lust auf etwas Neues, diese Idee trage ich schon seit Jahren mit mir herum.“ Diese Träumerstimme, die ebenso wenig Ruhe gibt und immer wieder hochploppt. Und zwischen den beiden sitzt dann auch noch der Realist. Puh.

Mitunter können diese inneren Dialoge unfassbar anstrengend sein. So sehr, dass sich diese inneren Konflikte irgendwann auf die Gesundheit niederschlagen – im wahrsten Sinne des Wortes. Von den Meinungen außerhalb des eigenen Kopfes ganz zu schweigen.

Die Zeit, in der wir leben, ist prädestiniert für solche Gedankengänge. Belasse ich alles beim Alten? Wobei das Bisherige wohl nicht mehr in der Form existieren wird, wie wir es bis dato kannten. Wage ich es oder halte ich es einfach weiter aus, bis meine Lebenszeit ihr Ende hat? Was soll ich tun? Was kann ich denn überhaupt tun? Ich würde schon gerne, aber …

Nun möchte ich nicht über die Angst schreiben, die natürlich bei diesen Dialogen eine tragende Rolle spielt. Vielmehr möchte ich Ihnen eine kleine Maus vorstellen, die Ihnen vielleicht im ersten Moment mehr Klarheit in Ihre Fragen bringt:

Ich darf vorstellen: Mickey Mouse.

Deren Erschaffer, Walt Disney, eine, wie ich finde und die ich in den letzten Monaten häufiger einsetze, großartige Methode entwickelte, um sich zu seinen Zeiten ähnliche Fragen zu stellen, wie Sie es vielleicht tun. Und seine Antworten fand. Natürlich arbeite ich hier im intensiven Dialog mit meinen Klienten, doch für Ihren ersten Schritt in den eigenen vier Wänden reicht diese abgespeckte Version für ein Ausprobieren bestimmt aus. 😊

Das benötigen Sie:

  • Wenn Sie diese Übung im Sitzen machen möchten, benötigen Sie drei Stühle. Die Übung gelingt jedoch auch super im Stehen. Also reine Geschmackssache.
  • Drei Blätter. Je Blatt eine Beschreibung: Träumer (Visionär), Kritiker, Realist. Entweder auf den jeweiligen Stuhl oder auf den Boden in einer Dreiecksituation positionieren. Zum Draufsitzen oder eben Draufstehen.
  • Einen für Sie sicheren Raum, Zeit, Lust und Offenheit auf das, was passiert

Los geht’s:

1. Definieren Sie ein Ziel, das Sie erreichen möchten. Oder auch eine Idee oder Vision.

2. Setzen oder stellen Sie sich auf den/die TräumerIN und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Was sind die Vorteile?
  • Warum strebe ich danach?
  • Wann könnte ich das Ziel erreicht haben?
  • Warum möchte ich gerade jetzt beginnen?
  • Was kann in meiner Zukunft alles möglich sein?

3. Setzen oder stellen Sie sich nun auf den/die Realisten/RealistIN und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wie genau soll meine Idee/mein Ziel/meine Vision umgesetzt werden?
  • Welchen zeitlichen Rahmen gibt es dafür?
  • Wo wird es durchgeführt?
  • Wer genau wird es durchführen?
  • Warum ist jeder einzelne Schritt erforderlich?
  • Wer bin ich, wenn ich die Idee verwirkliche?
  • Wie sehe ich mich mit dieser Idee oder auf dem Weg dorthin?
  • Woran werde ich erkennen, dass jeder Schritt vollzogen ist?
  • Woran werde ich genau erkennen, dass das Ziel erreicht ist?

4. Setzen oder stellen Sie sich nun auf den/die KritikerIN und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Ist meine Idee überhaupt realistisch?
  • Was muss ich vorher noch erreichen, damit ich die Grundlagen für meine Idee/mein Ziel/meine Vision schaffe?
  • Welche Menschen muss ich vorher für meinen Plan gewinnen und warum?
  • Wer wird gegen meine Idee sein? Wieso wird er/sie dagegen sein?
  • Wo/wann wird sich meine Idee nicht durchsetzen lassen?
  • Worauf werde ich verzichten müssen?
  • Was sind die Vorteile meiner Idee und meiner Vorgehensweise?
  • Welche Auswirkungen hat meine Idee auf alle Betroffenen?
  • Was ist angenehmer, wenn ich nichts ändern muss?
  • Welche Schwierigkeiten könnten meine Änderungen mir bringen?

Ganz wichtig hierbei: Ihr Kritiker kritisiert den/die Realisten/RealistIN, nicht den/die TräumerIN!

Des Weiteren spüren Sie auf jeder der drei Positionen in Ihren Körper hinein. Wie fühlt er sich an? Welche Gefühle kommen hoch und wo genau sitzen diese?

5. Zum Schluss nehmen Sie Ihre Erkenntnisse und begeben sich wieder auf den Platz Ihres Träumers/Ihrer TräumerIN. Vielleicht ist Ihre Idee, Ihr Ziel oder Ihre Vision stärker denn je oder Sie überdenken diese und passen sie an. Bleiben Sie einfach neugierig auf das, was kommt.

Dies ist nur ein kleine Einführung in diese Methodik. Und doch eröffnet Sie Ihnen vielleicht neue Gedanken, die Ihnen vorher nicht in den Sinn kamen. Und damit wird es doch ein Stückchen klarer, als es bis dato der Fall gewesen ist.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls Herzflimmern, Menschenverstand (zielen, nicht wünschen) und ganz viel Eigenwahrnehmung mit der kleinen Maus. Und natürlich: Bewusstsein und Erkenntnis. Und dann laufen Sie wagemutig los.

10. August 2020 0 Kommentare
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Licht an, Ton ab.
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Licht an, Ton ab.

Den Schreibtischplatz kurzerhand zum Ministudio umfunktioniert. Licht an, Ton ab. Das Vorhaben: 15 Gedanken-Stunden – für Privatpersonen als auch Führungskräfte – insgesamt mit 24 Stunden Bildmaterial und unzähligen Unterlagen online zu stellen. Na dann: Packen wir es an. Was sonst?

Veränderte Wege – gleiche Möglichkeiten.

22. April 2020 0 Kommentare
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Herz über Kopf.
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Herz über Kopf.

Das wärmende Lieblingsgetränk in der Hand, die Kuscheldecke über den Füßen, vielleicht noch ein wenig Hintergrundmusik, die Sie in eine entspannte Stimmung schaukelt. Jetzt tief durchatmen und nachspüren, wie das Jahr so gelaufen ist. Vielleicht mögen Sie sich noch einen Block und einen Stift zurechtlegen, damit die Gedanken auch aufs Papier gebracht werden können. Und vielleicht unterstützen Sie die nachfolgenden Fragen bei Ihrem Blick zurück, damit das Neue seinen Raum finden kann.

Dieses Mal mit dem Fokus auf Ihr Herz bzw. wer oder was genau dieses hat schneller schlagen lassen? Ob vor lauter Glückseligkeit oder weil genau das Gegenteil passiert ist, Sie sich ärgerten oder wütend wurden. Auch das kann unser Herz aus dem Takt und unser Leben aus dem Gleichgewicht bringen.

Lust und bereit, auf das Antwortenfinden zu gehen?

  • Wer oder was genau hat in diesem Jahr mein Leben auf den Kopf gestellt?
  • Wie fühlte es sich an?
  • War es großartig oder katastrophal?
  • Und nun, einige Zeit später, welche Perspektive habe ich heute darauf?
  • In welchen Momenten spürte ich das leichte Gefühl, auf einer Blumenwiese über die Welt zu schlendern, anstatt mich von der Last meiner Gedanken herunterziehen zu lassen?

Wann habe ich mich selbst zu wenig auf den Kopf gestellt und somit mein Herz ignoriert, obwohl ich es doch so laut habe schlagen hören?

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“ (Jean Anouilh)

Und so mache ich mich nun auf den Weg in meine Gedanken-Pause bis zum 6. Januar. Mit einem Herzen der Dankbarkeit für das, was war und der Vorfreude auf das, was kommt. Ihnen wünsche ich eine entspannte Adventszeit, friedvolle weihnachtliche Stunden und einen fantastischen Start in das kommende Jahr.

Herzlichst, Ihre Nadine Pötz

20. November 2019 0 Kommentare
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Und tschüss.
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Und tschüss.

Emil Oesch sagte einmal:

Zeit haben heißt: wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht.

ich freue mich sehr auf meine bevorstehende (R)auszeit bis zum 30.08.2019. Zeit für all jene Menschen, Vier- und Dreibeiner zu haben, die in meinem täglichen Geschehen an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch einmal zu kurz gekommen sind. Auch freue ich mich darauf, für mich Zeit zu nehmen. Um meine Gedanken fliegen zu lassen, wie ich es bei meinem ersten Gleitschirmflug im August erleben durfte. Wie ich dieses Erlebnis nochmals neu in meine Gedanken-Stunden zu den Themen „Angstüberwindung“ und „negative Glaubenssätze/Überzeugungen“ einfließen lassen kann. Denn bis zu diesem Tag dachte ich, ich hätte Höhenangst – und habe danach auch gelebt.

Vielleicht haben auch Sie manchmal ängstliche Momente und bremsende Gedanken, die Sie sich gerne näher anschauen möchten. Wenn ja, sehen wir uns vielleicht bei einer oder vielleicht sogar bei beiden Gedanken-Stunden im September. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Bis dahin wünsche ich Ihnen freudvolle Tage mit leichtem Gepäck. In Ihren Gefühlen, in Ihrem Körper, in Ihrem Geist.

Ich bin dann mal weg.

Herzlichst, Ihre Nadine Pötz

8. August 2019 0 Kommentare
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