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Damit dein Weg wirklich deiner bleibt, muss ich wissen, was zu mir gehört.

Ich mache diesen Beruf nicht, weil ich es einfach schön finde, anderen zu helfen. Ich mache ihn, weil ich ein tiefes Warum habe. Seit über elf Jahren.

Denn eine Erkenntnis, die nicht nur im Kopf herumsteht, sondern auch im Herzen ankommt, kann in einem Wimpernschlag alles verändern. Und ihre Wirkung reicht weit über das eigene Sein hinaus: in Teams und Organisationen, in Familien und unsere Gesellschaft.

Dieser Augenblick, in dem Kopf und Herz in dieselbe Richtung weisen und die Füße bereit sind, loszugehen, ist der Kern meiner Arbeit. Nicht, weil mein Ego ein Fleißkärtchen fürs Helfen braucht. Sondern weil aus Klarheit die Kraft entstehen kann, für sich einzustehen und sogar ganze Systeme zu verändern, die längst nicht mehr tragen.

Vom Kopf ins Herz und in die Füße. Selbstreflektiert, bewusst, für sich und die Welt.

Deine Klarheit braucht ein Gegenüber, das sich selbst nicht ausweicht.

Denn wer andere Menschen begleitet, bringt sich selbst immer mit in den Raum. Die eigene Geschichte, die eigenen Werte, Glaubenssätze, blinde Flecken, Ziele und Reaktionen bleiben schließlich nicht vor der Tür, nur weil draußen Coaching dransteht.

Ich bin nicht frei von eigenen Reaktionen. Ich bin schließlich nicht der Dalai Lama und bekomme auch nicht jede Situation einfach weggeatmet, nur weil ich Yoga praktiziere. Zudem glaube ohnehin nicht, dass vollständige Neutralität ein realistisches Ziel ist. Ich bin mir jedoch meiner Gedanken, Gefühle und Trigger so bewusst, dass ich bemerke, wenn sich eines meiner eigenen Themen in meine Wahrnehmung einmischt.

Mit diesem Bewusstsein bin ich mit meiner feinfühligen Wahrnehmung, meinem Können und meinem Warum für dich da. Du entscheidest jedoch, ob du hinschauen, ausweichen oder dir noch eine Weile dieselbe Geschichte erzählen möchtest. Was du daraus machst, liegt in deiner Verantwortung. Sonst wäre es schließlich nicht dein Weg.

Für mich ist Selbstreflexion keine Etappe, die irgendwann abgeschlossen ist. Deshalb verspreche ich dir auch nicht, dass nach zwei Stunden der Drops gelutscht ist, bevor wir überhaupt miteinander gesprochen, geschweige denn gearbeitet haben. Dafür sind mir Glaubwürdigkeit, Fairness und wirksame Veränderung in meinem Leben und meiner Arbeit zu wichtig. Und meine Mitte fühlt sich an einem Dienstag vielleicht anders an als an einem Freitag. Wie es sich bei dir anfühlt, spürst nur du.

So übernehme ich die Verantwortung für das, was ich selbst mit in unsere Zusammenarbeit bringe. Genauso trägst du die Verantwortung für dich und dein Handeln. Damit dein Weg wirklich deiner bleibt. Das ist mein Anspruch an meine Arbeit. Mit weniger fange ich nicht an.

Ich arbeite nicht mit allen. Nur mit Menschen, die bereit sind, sich selbst nicht auszuweichen.

Bist du es?

Wenn ja, freue ich mich auf dich.

Herzliche Grüße

Nadine 🧠❤️👣

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